Unsere Kooperationspartner

Unsere Kooperationspartner

Auf dieser Seite möchten wir unsere Kooperationspartner im Detail vorstellen und verlinken. Da diese Seite gerade im Aufbau ist, wird es noch etwas dauern, bis sie vollständig ist. Wir werden alle unsere Kooperationspartner nach und nach hinzufügen.

 

Respekt Coaches – Gegen Diskriminierung und für einen respektvollen Umgang miteinander!


Seit dem Schuljahr 2019 haben die Respekt Coaches in unserer Schule Einzug gehalten.
Was ist Ziel des Projektes? Entwickelt von ausgewählten Trägern der politischen Bildung und durchgeführt von den Jugendmigrationsdiensten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zielt das Projekt darauf ab, Jugendlichen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln und sie damit vor religiös begründeter Radikalisierung zu schützen.
Die primär präventiven und bedarfsgerechten Gruppenangebote finden in möglichst regelmäßigen Abständen in der Schule statt. Diese Gruppenangebote setzt der sog. Respekt Coach gemeinsam mit sozialpädagogischen Fachkräften aus Trägern der politischen Jugendbildung und Extremismusprävention um.
Ziele
• Das Projekt fördert das Demokratieverständnis der Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeit, Problemen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien.
• In Gruppenangeboten gibt es Möglichkeiten, sich mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Lebensweisen auseinanderzusetzen und interkulturelle sowie interreligiöse Kompetenzen zu erweitern.
• Zugleich unterstützt das Programm die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen mit dem Ziel, Stärken zu stärken.
• Durch das Schaffen einer Basis, respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen, soll das eigene Handeln reflektiert und das Schulklima damit positiv gefördert werden.
• In bedarfsgerechten Gruppensitzungen werden zudem wichtige Sozialkompetenzen, Regeln und elementares Grundwissen aus den Bereichen Politik und Soziales vermittelt.

Die Schülerinnen und Schüler lernen, unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren und den eigenen Standpunkt zu begründen bzw. zu vertreten.
An wen richtet sich das Angebot? Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Alter ab 12 Jahren, unabhängig vom Herkunftsland oder Migrationshintergrund. Jede Stunde wird vom Respekt Coach
individuell auf die teilnehmende Klasse abgestimmt und findet in einer vertrauensvollen und gesprächsfördernden Atmosphäre im gesamten Klassenverband statt.

 

Kulturscouts Bergisches Land – Wir sind dabei


Seit 3 1/2 Jahren sind wir, die 10b, die KulturScout-Klasse. Das heißt: Einmal pro Halbjahr besuchen wir einen außerschulischen Lernort, testen das Programm und geben Rückmeldung. So waren wir bereits in der Sternwarte Solingen und erkundeten die Welt der Sternbilder und der dazugehörigen Geschichten. Ein tolles Erlebnis, den Sternen so nahe zu sein.
Im Sommer fuhren wir dann nach Overath und begaben uns auf die Spuren des Aggergolds. Ein spannendes Natuerlebnis, bei dem deutlich wurde, wie das Eingreifen des Menschen Natur und Vegetation verändert. Abgeschlossen wurde der Besuch, bei dem wir von den KulturScouts wegen der langen Anreise sogar einen Reisebus zur Verfügung gestellt bekamen, von einem Gang durch die Agger, um die grünen Schlacke zu finden (das Aggergold), die von der Erz verarbeitung füherer Jahre noch im Flussbett zu finden ist. Dieser Besuch ließ sich in Klasse 7 sehr gut in den Biologieunterricht integrieren, da die ökologischen Aspekte des Eingreifens des Menschen in die Natur offenbar wurden.
Unser zweites KulturScout-Jahr begann mit dem Besuch des Remscheider Tournee-Theaters. Gesehen haben wir das Stück „Die Weiße Rose lebt“. Hier wurde versucht, die Thematik des Widerstandes gegen Einschüchterung und Hass in die heutige Zeit zu übertragen. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden diese Themen dann noch einmal aufgegriffen und ausdiskutiert. Diese Thematik war sicherlich schwere Kost und nicht unbedingt einfach zu fassen, hat bei uns aber den Wunsch verstärkt, mehr zu erfahren, sodass wir planen, im zweiten Halbjahr des jetzigen Schuljahres, die alte Synagoge in Wuppertal zu besuchen und eine Fotoausstellung gegen das Vergessen.
Danach besuchten wir das Neanderthal-Museum und schlüpften in die Rolle von Kriminalbiologen. Wir erfuhren Details über die Unterschiede im Knochenbau von Männern, Frauen und Kindern, prähistorischen Humanoiden und Affenartigen. Dann mussten wir Knochenfragmente identifizieren und zuordnen. Wir stellten Verletzungen fest und stellten Vermutungen über die Todesursache an – ein spannender Tag in der Steinzeit-Werkstatt des Neanderthal-Museums. Dieser Besuch hätte evtl besser in einen sechten Jahrgang gepasst, da hier der Bau des Menschen und Sexualkunde als Themen des Biologieunterrichts auf dem Lehrplan stehen. Wir haben es nun im Bewreich Gesundheit-Krankheit eingebaut.
Im letzten Jahr konnten wir in der Papiermühle Alte Dommbach an der Sonderausstellung „Gibt’s doch gar nicht“ teilnehmen, eine Mitmachausstellung, in der wir unterschiedliche Materialien auf Festigkeit, Elastizität und Reißfestigkeit untersuchen konnten. Wir lernten, dass die Japaner ganze Kampf-Rüstungen aus Papier herstellten, die besser hielten als unsere aus Metall. Am Ende wurde in einem Quiz im Stile von „Wer wird Millionär“ abgefragt, was zuvor erarbeitet wurde. Eine sehr motivierende und aktivierende Herangehensweise an die Materialkunde.
Besonders packte es uns aber im Röntgenmuseum in Lennep. Die Ausstellung war so aufgebaut, dass die Klasse in kleine Gruppen aufgeteilt, mit einem I-Pad durch die Räumlichkeiten ging und an unterschiedlichen Stationen Aufgaben löste und bearbeitete. Hierbei wurden Punkte gesammelt, die in eine ewige Bestenliste eingetragen wurden, wobei wir auf Rang 5 landeten, ein sehr gutes
Ergebnis. Hier lernten wir viel über radioaktive Strahlung, die Anfänge der Röntgenuntersuchungen und ihre Auswirkung auf die Medizin – Eine spannende Schnitzeljagd.
Im November reisten wir erneut nach Engelskirchen und erkundeten im Kraftwerk Ermen und Engels Aspekte der Stromversorgung und Stromerzeugung. Wieviel Strom verbrauche ich eigentlich und wofür? Wie wird Strom produziert und was passiert, wenn Energieträger wegfallen? Was ist im Falle eines Blackouts? Was ist dann wichtig und was nicht? An 5 Stationen wurde probiert, gerechnet und getüftelt. Passend zur Diskussion über die Energiewende, gab es hier noch ein paar Denkanstöße.
Als vorerst letzte Station auf unserer KultourScout-Tour besuchten wir in Bergisch Gladbach eine Fotoausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung. Wir haben Portraits von Flüchtlingen gesehen, etwas über ihre Hintergründe erfahren und in Form von Briefen und inneren Monologen versucht, uns in ihre Lage zu versetzten und nachzuvollziehen, was Flucht eigentlich bedeutet.
Auf Grund der Tatsache, dass wir unsere Besuche fast ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln absolvierten, haben wir noch einen Umweltbonus in Form eines weiteren Besuchs gewonnen, den wir aber wegen der Corona-Krise nicht wahrnehmen können, schade! Geplant war ein Besuch der Alten Synagoge in Wuppertal.

 

Be smart don’t start

Be smart do’nt start

Mittlerweile ist es schon Tradition, dass viele Klassen unserer Schule bei dem Wettbewerb Be smart do’nt start mitmachen. so nehmen auch in diesem Jahr wieder neun Klassen unserer Schule teil, womit wir Spitzenreiter in Solingen. Be smart do’nt start unter der Schirmherrschaft von Eckart von Hirschhausen, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Zigarettenkonsum bei Jugendlichen zu reduzieren, in dem sich teilnehmende Klassen verpflichten, nicht zu rauchen. Wenn die Zahl derer, die rauchen, 10% der Klassenstärke überschreitet, ist die Klasse raus.

Durch die Teilnahme an diesem Projekt wird das Bewusstsein für die Folgen des Rauchen gestärkt, Folgen des Rauchens thematisiert und Fragen rund ums Rauchen geklärt. Es gibt ein Quiz, in dem interessante Fakten vermittelt werden und auch das Thema E-Zigaretten kann behandelt werden. So sind in den USA bereits über 2000 Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit erkrankt, die dem Konsum von E Zigaretten zugerechnet wird, 50 Menschen sind daran bereits gestorben.

Abgefragt wird in der Klasse einmal pro Woche, Rückmeldungen an die Stiftung erfolgen monatlich. Die Challange umfasst den Zeitraum von November bis April.

In den vergangenen zwei Jahren feierten wir schon einige Erfolge. Neben diversen Sachpreisen gewannen zwei Klassen insgesamt 450€ für die Klassenkasse, einen Kinobesuch für die ganze Klasse und im letzten Durchgang gewannen wir den Schulpreis für unser großes Engagement in diesem Bereich. So erhielt die Schülervertretung 300€ , die in Musikboxen investiert wurden, um Veranstaltungen der SV auch außerhalb des Pädagogischen Zentrums beschallen zu können. Als Projekte wurden eine Informationsveranstaltung beim Tag der offenen Tür an unserer Schule eingereicht, eine Plakataktion und ein Informationsfilm. In diesem Jahr sind Versuche zur Auswirkung von Zigarettenrauch auf das Pflanzenwachstum geplant

In diesem Jahr mit dabei sind die Klassen 5d, 6a, 7a, 7b, 7d, 8b, 8d, 10a und bereits zum fünften Mal die 10b.

Wir hoffen wiederum auf eine erfolgreiche Teilnahme