Projekttage 2015

Projekttage 2015

An den letzten Tagen vor den Zeugnissen fanden an der Realschule Vogelsang auch dieses Jahr die dreitätigen Projekttage statt. In insgesamt 26 Projektgruppen, die für diese Tage von den Schülerinnen und Schülern gewählt worden waren, wurde fleißig gearbeitet, gespielt, gekocht, gebaut, gemalt, gesungen, experimentiert, besichtigt und nicht zuletzt gelernt. Wir finden die Projekttage waren ein voller Erfolg!

Wahl des Projektes

Projekttage: Wahl des Projektes

Auch dieses Jahr werden wieder kurz vor den Sommerferien die Projekttage stattfinden. Die Klassenverbände werden an diesen drei Tagen aufgelöst. Hier ist das Angebot einsehbar: Angebot an den Projekttagen 2015

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Jede Schülerin/jeder Schüler wählt drei unterschiedliche Projekte.
  • Die Projekte sollten den Interessen des Schülers/der Schülerin entsprechen und nicht denen der Freundin oder der Freunde.
  • Bitte auf Kosten achten.
  • Bitte auf Einschränkungen wie z.B. Alter, Schwimmfähigkeit usw. achten.
  • Schüler/innen, die keinen oder einen ungültigen Wahlzettel abgeben, werden einem Projekt zugeordnet.

Der Wahlzettel soll unterschrieben bis zum 29.05.2015 bei der Klassenleitung abgegeben werden.

Am Donnerstag, dem 25.06.2014 werden die Kunststücke zusammen mit der Präsentation der Projekte stattfinden. Dazu laden wir ganz herzlich in die Schule ein.

Projekttage: Erwischt, was nun?

Projekttage an der RSV

Erwischt! Was nun? – Eine Schülergruppe nimmt Einblick in das Thema Jugendkriminalität

 

17 Schülerinnen und Schüler haben sich für das Projekt „Erwischt! – Was nun?“ für ihre dreitägige Projektwoche entschieden und haben ihre Wahl nicht bereut, da die Einblicke in das Justizsystem sehr abwechslungsreich und spannend waren.

Am ersten Tag (Mo, 30. Juni) wurden Verhandlungen am Jugendgericht verfolgt. Es wurden Fälle von Diebstahl, Drogenbesitzes/Verkauf und Schwarzfahren vor Richter Schmitz-Knierim verhandelt. Es lief ruhiger als im TV bei Alexander Hold & co ab. Die Jugendlichen und Heranwachsenden waren geständig und sehr kleinlaut. Die Schüler betrachteten die Angeklagten, die zumeist mit Geldstrafen bedacht wurden, mit Spott aber auch teilweise mit Mitleid. Im Anschluss an die Verhandlungen nahm sich der Jugendrichter sehr viel Zeit für die Fragen der Schülerinnen und Schüler, denn „dumme Fragen gibt es nicht!“.

Am zweiten Tag besuchte uns die Jugendgerichtshilfe Herr Morschhäuser mit seiner Praktikantin in der Schule. Herr Morschhäuser hatte an den Gerichtsverfahren vom Vortag in seiner Funktion als Jugendgerichtshilfe teilgenommen (insgesamt ist er im Jahr bei ca. 500-600 Verfahren dabei!) und klärte die Schülerinnen und Schüler über die Hintergründe der Verfahren und der Jugendkriminalität im Allgemeinen auf.

Am letzten Tag (Mi, 2. Juli) besuchten wir die Jugendarrestanstalt in Remscheid-Lüttringhausen, wo uns die dort tätige Sozialpädagogin Frau Kämper durch die Anstalt führte, uns in einer Zelle einschloss, und viele Fragen beantwortete. Die Schülerinnen und Schüler waren froh nach einer Stunde die Anstalt wieder verlassen zu können, um endlich ihre Mobiltelefone zurück zu bekommen (!), die sie an der Pforte hatten abgeben müssen!

Da sich alle Schülerinnen und Schüler während der Projekttage gut benommen hatten, verzichtete Herr Heidelberg darauf, einige Schüler wie beabsichtigt in der Anstalt zu lassen…

 

Thomas Heidelberg (Projekt-Leiter)